Montag, 22. September 2014

Verlieren Um Zu Gewinnen?

Ich bin mit Sicherheit keine Expertin (Punkt)...
...auch nicht was das Thema Liebesbeziehungen angeht.
Jeder durchlebt seinen eigenen Gefühlsrotz und ganz oft steht man damit auch alleine da, was sonst?
Egal mit wie vielen Leuten man sich zum Kaffeetrinken verabredet, um über seine Probleme zu reden, man verlässt das Café genau so, wie man es betreten hat: Die Probleme sind nach wie vor da. Abschütteln, weggeben oder verschenken ist erst einmal ausgeschlossen.
Dass man sich durch den exzessiven Koffeinkonsum zum Duracell statt zum Playboy-Häschen verwandelt, weil man nicht genug reden kann, wie es Kaffee gibt, ist hier nur eine von vielen Nebenwirkungen.

Es gab schon die verrücktesten Beziehungsgeschichten, die ich mir anhören durfte, zum Teil sogar so verwirrend, dass sich eigentlich in all den Jahren eine Anstalt für Beziehungsgeschädigte in Frankfurt am Main richtig gut gemacht hätte.
 
Dass ich zu folgender Erkenntnis gekommen bin, ist daher nur logisch:
Eine Beziehung zwischen Mann und Frau oder Mann und Mann oder Frau und Frau oder Mann und Frau mit Schaf und Baum und Klobürste (die Liste ist hier unendlich) ist auf lange Sicht betrachtet -meiner Meinung nach- völlig unnatürlich!
Gegen die Natur, richtig gehört!
Es.
Funktioniert.
Nicht!
Meistens nicht.
Es funktioniert auch nicht, wenn es scheinbar so aussieht als würde es funktionieren.
Jedoch gestehen es sich die Beteiligten entweder niemals ein oder irgendwann einmal, wenn Schmerzmittel, Alkohol oder Sex am Arbeitsplatz auch keine Lösung mehr sind.

Wie erklärt sich das?
Mögliche Antwort: Was weiß denn ich!
Fakt aber ist, dass man (wenn man mal ehrlich ist) früher oder später in einer Beziehung steckt, die einem aus verschiedenen Gründen (manchmal gibt es auch gar keinen Grund) gefühlstechnisch rein gar nichts mehr bringt. Es sei denn, man toleriert den dünngesäten Sex (auch Quartalserotik gennant), profitiert über die ökonomische fifty-fifty Partner-Maut (Wohung- Kino- Essenskosten werden geteilt) oder ergötzt sich neuerdings über die modernen Unterhaltungsformen mit WhatsApp oder Facebook, indem man sich Kettenbriefe (nicht mit Liebesbriefen zu verwechseln) zusendet.
Let's brüll und zwar gemeinsam: "Hallo Gewohnheit" und ja, "Fick dich ins Knie!"

Warum ist es so schwer eine Beziehung zu beenden, obwohl man vielleicht weiß, dass sie bereits am Ende ist?
Man liebt den Partner, aber nicht mehr die Beziehung.
Man will nicht verletzen, weil man liebt, aber entscheidet sich gegen die Beziehung und fühlt sich danach trotzdem schlecht. >WÄÄÄKOTZUNDSCHEIßGEFÜHL!<
 
Liegt es daran, dass wir im Grunde voller Liebe und eigentlich nur auf Liebe aus sind, und zwar permanent, wie ein Süchtiger nach seinen Zigaretten, Drogen oder Louboutins?
Herzrasen, Begehren, der erste Kuss, der erste Sex...(ja, man kann auch Sex mit Louboutins haben).

Man stumpft in einer Beziehung ab und wird gefühlstot, obwohl man eigentlich genau das Gegenteil sucht, und zwar die Liebe wie am ersten Tag: Das Herzrasen, begehren und begehrt werden, die leidenschaftlichen Küsse und den dauerhaften Sex.
Merke: Der Satz "Aller Anfang ist schwer" ist somit nicht überall anzuwenden.
 
Könnte es sein, dass man seinen Partner zwar liebt, aber die Liebe ständig varrieren muss, um überhaupt lieben zu können? (Uuuhh!!)
Wäre es denkbar eine Beziehung kurz auf Eis zu legen, weil man sich wieder verschiedenen Abenteuern hingeben will, da es die eigene Beziehung nicht mehr hergeben kann? Und obwohl man weiß, dass der Partner genau der Richtige ist und man wie Topf und Deckel das ganze Leben lang den Topf und Deckel-Tanz tanzen könnte, suchen sowohl Mann als auch Frau immer wieder nach frischem Blut? Und wenn das so ist, ist es gesund sich dagegen zu wehren? (Hm?)
 
Schon oft hat man gehört, dass eine Trennung die Beziehung gerettet hat, weil man für eine kurze Zeit aus dem Beziehungstrott ausbrechen konnte.
Und diejenigen, die von ihren Abenteuern nicht mehr zurück gekommen sind, wussten, dass es mit der alten Beziehung auch nie geklappt hätte. 
Eine Win-Win Situation also für beide? (AAAHHH!)
 
Könnte man also sagen, dass eine gesunde und funktionierende Beziehung eine Beziehung ist, die sich dem natürlichen Zwang von Begehren und begehrt werden, dauerhaft hingibt, fernab von Ethik und Moral, so wie in unseren heißesten Träumen, wie etwa mit unserem Nachbar, dem Arbeitskollegen oder dem Brangelina?
Fragen über Fragen...
 
Und was würde Mutti sagen?
"Träum weiter!"
 
 

The Temper Trap - Love Lost
dedicated to some special friends of mine

 
 
 
Die Giu*

1 Kommentar:

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